CDU-Infobrief 2019-01

16.01.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

die CDU-Fraktion hat sich in ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr u.a. mit Fragen aus dem Themenbereich „Fahrradkonzept für Quickborn“ beschäftigt. Dazu wurden zwei Anträge verfasst, die im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt beraten werden sollen und die wir Ihnen gerne zur Kenntnis geben möchten:

1.     Bei dem ersten Antrag geht es um die Planung einer Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Quickborn-Heide und Quickborn Ort. Hierzu wurde die untenstehende Presseerklärung verfasst.
2.     2. Beim zweiten Antrag geht es darum, die Belange von Fußgängern und Radfahrern bei künftigen Planungen grundsätzlich erheblich stärker zu berücksichtigen. Den entsprechenden Antrag haben wir unten angefügt.

Die Themen im Einzelnen:

1. CDU-Fraktion beantragt Planung einer Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Quickborn–Heide und Quickborn Stadt
Nachdem sich Quickborns Christdemokraten im vergangenen Jahr bei einer Fahrradtour ein Bild über den Zustand der Quickborner Radwege gemacht hatten und zwischenzeitlich die Stadt der Organisation Rad SH auf deren Antrag hin beigetreten ist, lässt die Partei jetzt den nächsten Schritt folgen. Im Ausschuss für Stadtentwicklung am kommenden Donnerstag wird die CDU einen Antrag stellen, eine Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Quickborn–Heide und Quickborn Ort zu planen. Seinen Ausgang soll der Weg am Gewerbegebiet Hohenbeksmoor haben und eine Verbindung in Richtung der Gronaubrücke vorsehen. Zudem soll eine Fuß- und Radwegeverbindung vom Kreisel am Halenberg zur Friedrichsgaber Straße erarbeitet werden.
Die CDU betrachtet die Schaffung einer schnellen und gefahrlosen Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Quickborn-Heide und Quickborn Ort als ein ganz besonders wichtiges Projekt in unserer Stadt. Sie geht davon aus, dass die Umsetzung in mehreren Abschnitten erfolgen wird.
Gegenwärtig wird an der Aufstellung eines Planes für das Gewerbegebiet Hohenbeksmoor gearbeitet. Der CDU Fraktion ist wichtig, dass in diesem Zusammenhang eine Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Kreisel am Halenberg und der Anbindung an die heutige Gronaubrücke berücksichtigt wird. Diese kann auch über den Ohlmöhlenweg geführt werden, wenn der PKW-Verkehr durch das neue Gewerbegebiet geleitet wird.
Zudem sollte berücksichtigt werden, dass eine Wegeführung vom Kreisel Halenberg über den stillgelegten Ast des Ohlmöhlenwegs bis zur Friedrichsgaber Straße möglich ist, um von dort auch das sogenannte Blumenviertel zu erreichen.
Zur Steigerung der Attraktivität der stadt- und umweltgerechten Mobilität sind kurze, sichere Verbindungen erforderlich. Insbesondere die bisher unzureichende Anbindung des Stadtteils Quickborn-Heide an die Innenstadt ist unbedingt zu verbessern.

2. Antrag der CDU zum Thema verstärkte Berücksichtigung der Belange von Fußgängern und Radfahrer bei künftigen Planungen
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt beschließt, dass bei künftigen Planungen eine Priorisierung des Verkehrskonzeptes in Hinblick auf eine „Stadt- und umwelt-gerechte Mobilität in Quickborn“ erfolgt. Bei den Planungen soll die „Rad SH“ beteiligt werden.
Diese Priorität soll gelten bei allen zukünftigen sowie bereits in Bearbeitung befindlichen
· verkehrstechnischen Planungen und Maßnahmen
· städtebaulichen Planungen und Maßnahmen
Diese Priorität soll als vorrangige Ziele beinhalten die
· Einrichtung eines stadtumfassenden Rad-/Fußwege-Netzes inklusive attraktiver Rad-Stellplätze gemäß modernen Anforderungen in Verbindung mit dem / zum ÖPNV
· Bevorzugung des Rad-/Fußverkehres in der gesamten Innenstadt
· Bevorzugung des Rad-/Fußverkehres bei verkehrstechnischen Regulierungen
· Schaffung von Anreizen zur Nutzung der Rad-/Fußwege
Begründung:
Quickborn wächst. Eine parallele Entwicklung des Kfz-Verkehrs wird zu übermäßigem Verbrauch von Ressourcen und Flächen sowie zu vermehrter Belastung von Menschen und Umwelt führen. Die Grenzen der Belastbarkeit der Systeme sind bald erreicht. Jedoch ist bei gleichbleibender Denkweise und unverändertem Verhalten sogar eine überproportionale Zunahme des Kfz-Verkehrs zu befürchten. Ein Umdenken = eine „Verkehrswende“ ist daher zwingend notwendig.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Klaus-H. Hensel

Fraktionsvorsitzender
Stadtverband Quickborn

P.S: Den Infobrief und weitere Informationen können Sie unter dem Link cdu-quickborn.info/infodienst/ bestellen und abbestellen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch interessierte Freunde und Bekannte über dieser Möglichkeit informieren.

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