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Podiumsdiskussion 2018 „Politik für Jugend – Jugend für Politik“

Do. 25.10.2018 / 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

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Ein Experiment mit vollem Erfolg!

Das Plakat:
  Der Bericht zum Download (6 MB):

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Die Presse-Reaktionen

blickpunkt quickborn 11/2018

UMSCHAU vom 02.11.2018 – Titelseite

Quickborner Tageblatt vom 29.10.2018

Tageblatt-tip vom 21.10.2018

Quickborn1 vom 18.10.2018

UMSCHAU vom 17.10.2018

Quickborner Tageblatt vom 13.07.2018

Quickborn1 vom 11.07.2018

 

Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion


Am vergangenen Donnerstag, 25.10.2018 haben fast 60 junge und junggebliebene BürgerInnen mit „Ihren“ PolitikerInnen diskutiert. Zu der gemeinsam von den vier in der Quickborner Ratsversammlung vertretenen Parteien durchgeführten Podiumsdiskussion kamen acht Parteivertreter – je ein Kommunalpolitiker und ein Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, FDP, SPD und CDU – sowie zwei Mitarbeiter der Stadt in den Artur-Grenz-Saal und standen dem Publikum zum Thema „Politik für Jugend – Jugend für Politik“ Rede und Antwort. Junge Menschen, davon viele Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus Quickborner und der Umgebung, wollten mit ihnen sprechen und Fragen stellen, das Elsensee-Gymnasium war sogar mit einem kompletten WiPo-Kurs vertreten.

Um eines vorweg zu nehmen: Von „Politikverdrossenheit“ war an diesem Abend nichts zu spüren. Aufmerksam und diszipliniert hörten alle zu und beteiligten sich an der Diskussion. Kein Gemecker oder Schimpfen über unfähige Politiker, sondern interessierte Fragen und ehrliche Antworten waren zu hören. Und die Politiker hielten sich dabei an die vorher vereinbarten Spielregeln und verzichteten auf parteipolitischen Wahlkampf. Das gemeinsame Ziel aller Teilnehmer war aber auch klar: Junge Menschen mehr für Politik interessieren und zum Mitmachen motivieren – egal für welche demokratische Partei.

Birte Glißmann, stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union, moderierte dabei locker und charmant durch das Programm. Nach der Vorstellung aller TeilnehmerInnen und der Präsentation „Was ist Kommunal-Politik“ hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, Ihren eigenen Anstoß zum politischen Wirken zu erläutern: Wie und warum sind sie in die Politik gekommen, was motiviert sie und was wollen sie bewirken? Sehr schnell wurde klar, dass sie nicht etwa schon immer Politiker werden wollten, sondern meist aus konkreten Anlässen heraus durch ihr persönliches Engagement in die Kommunalpolitik gekommen sind. Sie wollten sich kümmern, entweder einen Missstand abschaffen oder eine Verbesserung durchsetzen, und konnten etwas bewirken. Dass so etwas nicht immer einfach oder schnell geht und ein hohes Engagement fordert, wurde aber ebenso klar.

In der anschließenden Diskussion hatte das Publikum das Wort und konnte direkte Fragen stellen. Es ging vor Allem um kommunalpolitische Themen aber auch um Provokantes zur eigenen Position z. B. in der Frage der Cannabis-Legalisierung. Differenziert und ausführlich beantworteten die Politiker alle Fragen, manchmal allerdings so ausführlich, dass die Zeit zu schnell vorbei war. Zur abschließenden Runde trafen sich alle bei Pizza & Cola im Foyer, wo alle Parteien und ihre Jugendorganisationen Info-Stände vorbereitet hatten. Publikum und Politiker konnten hier direkt „auf Tuchfühlung“ gehen, junge Menschen und alte Hasen konnten in lockerer Runde direkt weiterdiskutieren. Gegen 21:00 Uhr war dann allerdings nach insgesamt drei Stunden das Ende der Veranstaltung erreicht.

Sicher konnten an diesem Abend nicht alle Themen angesprochen werden. Allerdings waren sich alle einig, dass dies eine gelungene und wertvolle und Erfahrung war. Im schriftlichen Feedback konnten die Teilnehmer noch einmal selbst Stellung nehmen, die Veranstaltung bewerten und eigene Schwerpunkte nennen. Hier wurden viele konkrete Punkte zu kommunalen Themen genannt und auch überregionales angeschnitten. Insgesamt wurde dieser Abend nach Schulnotensystem mit einer glatten 2 = gut bewertet. Der Wunsch nach regelmäßiger Wiederholung solcher Veranstaltungen mit Jugendlichen und „ihren“ Politikern wurde sogar noch höher benotet: 1,4 = Sehr gut!

Die TeilnehmerInnen unserer Diskussionsrunde waren:

Moderation
Birte Glißmann, Junge Union Schleswig-Holstein
für die Stadt Quickborn
Birgit Hesse, Stadtjugendpflege
Burkhard Arndt, Fachbereich Bildung
für Bündnis 90 / Die Grünen
Ines Strehlau, Landtagsabgeordnete
Marion Nagelfeld, Ratsfrau
für die FDP
Annabell Krämer, Landtagsabgeordnete
Max Meyer-Breckwoldt, Ratsherr
für die SPD
Kai Vogel, Landtagsabgeordneter
Daniel Grosser, Ratsherr
für die CDU
Peter Lehnert, Landtagsabgeordneter
Eike Kuhrcke, Ratsherr

36 Diskussionsteilnehmer haben ein Feedback abgegeben und einzelne Punkte nach Schulsystem von 1 (= klasse) bis 6 (= mies) bewertet. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Auswertung der Feedbacks mit Erläuterungen, in der Anlage eine Übersicht der Ergebnisse auf einen Blick.

• Das Format Podiumsdiskussion erhielt im Durchschnitt der 36 Bewertungen die Note 1,9
(in einer Spannweite von 1 = beste bis 4 = schlechteste Wertung)
Die TeilnehmerInnen waren froh, überhaupt einmal Gelegenheit für einen direkten Kontakt „Jugend  Politik“ zu erhalten, haben in der freien Diskussion aber durchaus konkrete Verbesserungsvorschläge angebracht, um noch intensiver miteinander ins direkte Gespräch kommen zu können. So sollten die Politiker nicht in einer so großen Runde zusammenstehen, sondern lieber wie in einem Workshop in kleinen Gruppen mit verschiedenen Themen allen TeilnehmerInnen Gelegenheit zur Diskussion geben.

• Das Thema „Politik für Jugend – Jugend für Politik“ schnitt am besten ab: Ø-Note 1,3 (1 – 4)
Sehr erfreulich ist, dass die jungen Menschen nicht mit der vielbeschworenen „Politikverdrossenheit“ angetreten sind. Beim richtigen Thema sind sie offenbar sogar hochmotiviert dabei!

• Der Termin Donnerstag 18:00 Uhr war ganz gut mit Ø-Note 2,4 (1 – 6)
Jedoch war hier die Bandbreite der Wertungen am größten. Wer vielleicht durch den WiPo-Lehrer zur Teilnahme genötigt wird und dadurch das Fußballtraining verpassen muss, gibt der Terminwahl eine glatte sechs (2x)!

• Die Location Artur-Grenz-Saal ist immer eine gute Wahl: Ø-Note 1,7 (1 – 3)
Nur Kleinigkeiten waren zu bemängeln: Obwohl die PolitikerInnen auf Augenhöhe zum Publikum positioniert waren (nicht auf der Bühne), wirkten die Stehtische wie eine Wand zum sitzenden Publikum. Und einigen PolitikerInnen wurde nach zwei Stunden Stehen im Durchzug doch ein wenig kalt.

• Die Präsentation „Was ist (Kommunal)-Politik“ erhielt die Ø-Note 2,7 (1 – 4)
Vielleicht war das Publikum so gespannt auf die anschließende Diskussionsrunde, dass die zeitliche Länge des Themas für ihre Aufmerksamkeitsspanne einfach zu groß war. Oder die doch sehr feinen Linien auf dem präsentierten Plakat waren insbesondere für die hinteren Reihen nicht mehr deutlich genug zu erkennen.

• Die Fragerunde der Parteienvertreter als eigentliches Thema konnte Punkten: Ø-Note 2,1 (1 – 4)
Die PolitikerInnen haben sich an die vereinbarten „Spielregeln“ gehalten und keinen parteipolitischen Wahlkampf auf der Bühne geliefert, dies wurde entsprechend honoriert. Auch die Inhalte der Antworten waren größtenteils verständlich – ihre eigene Motivation zur Politik konnten alle „gut rüberbringen“. Jedoch ist „weniger manchmal mehr“: Mehr Fragen wären möglich gewesen, wenn die PolitikerInnen ihre Antworten etwas weniger in die Länge gezogen hätten. Auf die Frage aus dem Publikum „Wie bekomme ich Kontakt zur Politik?“ sollte bestimmt nicht von allen Parteivertretern ein mehrminütiges Statement zu den Vorzügen und der Erreichbarkeit der eigenen Partei folgen, sondern ein einfaches „Lass uns doch nachher bei der Pizza direkt miteinander sprechen“ wäre vielleicht besser gewesen.

• Die gesamte Veranstaltung hat ein „Gut“ erreicht: Ø-Note 2,1 (1 – 4)
Ein respektables Ergebnis für den ersten Versuch (ohne vorher geübt zu haben)! Und Ansporn, es beim nächsten Mal noch etwas besser zu machen…

• Die abschließende Frage „Sollte so eine Veranstaltung wiederholt werden?“ bekam Ø-Note 1,4 (1 – 3)
Ein deutliches Signal, dass auch junge Menschen dabei sein und mitmachen wollen: Liebe PolitikerInnen, sie sind weiter gefordert!

Moderatorin Birte Glißmann (ganz links im Bild) führte locker und charmant durch das Programm, fragte selbst und ermunterte das Publikum zu eigenen Fragen.

10 Teilnehmer aus Politik und Stadtverwaltung stellen sich dem Gespräch mit jungen Menschen.

Im Anschluss an das Rahmenprogramm wurde bei Pizza & Cola in lockerer Runde weiterdiskutiert: Politiker auf Tuchfühlung im Gespräch.

Auch die CDU-Teilnehmer ließen sich die Pizza schmecken: Landtagsabgeordneter Peter Lehnert (ganz rechts) zusammen mit dem Quickborner Ratsherrn Eike Kuhrcke, in ihrer Mitte Annegret Tegen vom CDU-Organisationsteam.

Die Gastgeber des Abends: Das CDU-Organisationsteam („Pizza-Connection“)

Details

Datum:
Do. 25.10.2018
Zeit:
18:00 Uhr - 21:00 Uhr
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Website:
www.CDU-Quickborn.de